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Toilettentraining

Ein Toilettentraining kann die medikamentöse Therapie unterstützen und die Selbstkontrolle über die Blasenfunktion verbessern. Dabei trainiert der Patient, die Zeiten zwischen den Toilettenbesuchen aktiv zu verlängern.

Zunächst geht der Betroffene zu festgelegten Zeiten zur Toilette - egal ob er Harndrang verspürt oder nicht. Ein Miktionsprotokoll, in dem die Trinkmenge, die Uhrzeit und die Ausscheidung festgehalten werden, kann dabei wertvolle Anhaltspunkte geben und das Toilettentraining positiv beeinflussen. Die Intervalle sollten individuell auf den Betroffenen abgestimmt und mit der Zeit kontinuierlich erweitert werden. Dabei werden die Zeiten langsam gesteigert, z. B. um 5, 10, 15 Minuten. Wichtig ist, die Intervallsprünge nicht zu schnell zu vergrößern. Die Gefahr eines Misserfolges ist zu groß und geht auf Kosten der Motivation. Mit etwas Disziplin und Geduld hingegen kann der Patient durch ein Toilettentraining seinen Aktionsradius Stück für Stück wieder erweitern.

Wenn Sie ein Toilettentraining machen möchten, fragen sie Ihren Arzt - er gibt Ihnen genaue Anweisungen und Tipps.